Heute sind es 1.000 Tage, seit der Krieg im Sudan eine der schwersten humanitären Krisen und eine der größten Vertreibungswellen weltweit ausgelöst hat. Knapp zwölf Millionen Menschen im Land sind auf der Flucht vor Gewalt. Drei von fünf Menschen benötigen dringend humanitäre Hilfe. Besonders dramatisch ist die Lage in überfüllten Camps und Städten ohne ausreichende Grundversorgung: Fehlendes Trinkwasser, Nahrungsmittelknappheit und stark steigende Preise sowie ein weitgehend zusammengebrochenes Gesundheitssystem verschärfen Hunger, Krankheiten und Mangelernährung – vor allem bei Frauen und Kindern.  

Abdirahman Ali, CARE-Länderdirektor im Sudan, zur aktuellen Lage:  

„Sudanesische Familien zahlen den größten Preis für diesen Krieg, während die Welt zusieht. Die Warnungen waren klar, die Daten unbestritten und die vom Konflikt betroffenen Gemeinschaften haben ihre Bedürfnisse unzählige Male benannt. Frauen und Mädchen erleiden unvorstellbare Gewalt, doch gezielte Maßnahmen zu ihrem Schutz bleiben aus. 

Wir fordern den sofortigen Schutz der Zivilbevölkerung, einen sicheren humanitären Zugang sowie ein Ende der Gewalt. Mit jedem Tag, der vergeht, nimmt die Vertreibung weiter zu und immer mehr Frauen und Mädchen sind brutaler Gewalt ausgesetzt. Bekundungen von Besorgnis allein retten kein Leben. Die Bedürfnisse sind bekannt, die Lösungen liegen auf dem Tisch. Jetzt gilt es zu handeln.“ 

So hilft CARE: CARE ist vor Ort im Einsatz und leistet lebenswichtige Nothilfe für Familien im Sudan sowie für Geflüchtete in Nachbarländern, die alles verloren haben: mit nährstoffreicher Aufbaunahrung für Kleinkinder, Lebensmittelkörben für Familien, Hygieneartikeln sowie medizinischer Versorgung. 

Spenden für die Katastrophenhilfe werden dringend benötigt:
CARE Österreich Spendenkonto IBAN: AT77 6000 0000 0123 6000 oderonline

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