Im Süden von Mosambik stehen nach schweren Regenfällen mehrere Regionen unter Wasser. Ganze Dörfer sind überschwemmt. Mehr als 645.000 Menschen sind betroffen. CARE leistet mit Unterstützung der EU Nothilfe und bringt dringend benötigte Hilfsgüter ins Katastrophengebiet. Viele Familien haben ihr Zuhause und ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Sie brauchen Trinkwasser, Nahrung, Kochutensilien, Hygieneartikel und Notunterkünfte.
Wetterprognosen sprechen für die nächsten Tage weiter von starkem Regen und Sturm. Gefahr geht auch von Dämmen aus, die steigenden Wassermassen nicht standhalten und brechen könnten. Mosambik erklärte den Notstand und bat um internationale Hilfe. Einige Landesteile sind derzeit von der Versorgung abgeschnitten, weil Straßen unter Wasser stehen. Hält der Regen an, könnten bald bis zu zwei Millionen Menschen Hilfe brauchen.
Zu den Hilfsgütern gehören Eimer mit Deckeln, Seife, Capulanas (traditionelle Tücher), Waschmittel und Wasserreinigungstabletten. Das ist wichtig zur Vorbeugung der Ansteckung mit Krankheiten. Vertriebene bekommen auch Planen, Seile, Solartaschenlampen und Decken.