Mariam (17) fühlt sich ihrem Heimatdorf sehr verbunden. Sie lebt gerne dort, aber manchmal findet sie es ein wenig langweilig. Es fehlt ihr an Perspektiven. Die Impulse für Veränderung setzt sie nun selbst. Seit sie einem Club für Jugendliche in einem CARE-Projekt beigetreten ist, arbeitet sie aktiv an der Zukunft des Dorfes mit. Besonders wichtig ist ihr der Schutz der Natur. „Ich bin wirklich besorgt über die Umweltverschmutzung bei uns“, sagt Mariam. Sie will sich auch dafür einsetzen, dass junge Menschen Räume bekommen, wo sie sich treffen und austauschen können, um Ideen für die Zukunft zu entwickeln.
Mariam engagiert sich, damit die Ideen der Jugendlichen in ihrem Dorf Gehör finden. Das Projekt „Youth Voices for a Better Future“ wird von der Austrian Development Agency (ADA) aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) finanziert. „Ich glaube fest daran, dass wir, die jungen Menschen, die treibende Kraft sein können, um Herausforderungen mutig anzugehen und an der Verbesserung unseres Dorfes zu arbeiten“, sagt Mariam.
In ihrer Freizeit strickt und stickt Mariam gerne. Abends liest sie Gedichte und spricht mit ihrer Freundin über Bücher. Darüber hinaus interessiert sich Mariam sehr für Computerwissenschaften. „Ich möchte spannende und innovative Websites erstellen“, sagt sie.