Gemeinsam gegen
Plastikmüll

Gemeinsam für saubere Gemeinden: Kambodscha will Plastikmüll verringern

In der Gemeinde Khnor-Dambang in der Provinz Kampong Cham ist Aufbruchstimmung zu spüren. Mit Unterstützung der Europäischen Union und der Austrian Development Agency ist das Projekt „PlasticSmart Cambodia“, ein Pilotprogramm zur Abfalltrennung, gestartet, das 350 Haushalte direkt einbindet.

Jeder Haushalt erhielt zwei Mülltonnen. Ein Müllwagen sowie Schutzausrüstung für Müllsammelnde wurden angekauft. Bei einer Veranstaltung brachte eine große Kampagne rund 350 Teilnehmende zusammen – Behördenvertreter:innen, Haushalte, Müllsammelnde, „Green Agents“, Schüler:innen und das Amt für Umwelt der Region.

Kinder und Jugendliche als Botschafter:innen für den Wandel

Khnor Dambang möchte in dem Projekt zu einer Modellgemeinde werden. Die Reduktion des Aufkommens von Plastikmüll soll durch Bewusstseinsbildung und Wandel im Alltag erreicht werden. Kim Borady, stellvertretender Gouverneur des Distrikts Cheung Prey, bringt es auf den Punkt: „Wir wollen, dass die Menschen in den drei Dörfern von Khnor Dambang ihr Verhalten ändern – weniger Plastikverpackungen nutzen und weniger Müll liegen lassen.“

Abfallmanagement ist weit mehr ist als Mülltrennung. Auch der Aspekt Gesundheit spielt eine große Rolle. Chum Phalla, Leiter des Gesundheitszentrums von Khnor Dambang, warnt vor den gesundheitlichen und ökologischen Risiken unsachgemäßer Plastikentsorgung. Er sieht gerade in Schülerinnen und Schülern wichtige Botschafter für den Wandel.

Das Projekt ist Teil des EU SWITCH-Asia-Programms. Es wird finanziert von der EU und der Austrian Development Agency im Rahmen von International Partnerships Austria.  Umgesetzt wird es unter der Leitung von CARE Österreich gemeinsam mit CARE Cambodia, dem Youth Council of Cambodia (YCC) und IDEA Cambodia, in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium von Kambodscha.

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Kinder und Jugendliche sind in dem Projekt Botschafter:innen für den Wandel. Foto: CARE

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Bei einer Veranstaltung brachte eine große Kampagne rund 350 Teilnehmende zusammen – Behördenvertreter:innen, Haushalte, Müllsammelnde, „Green Agents“, Schüler:innen und das Amt für Umwelt der Region. Foto: CARE

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Schüler:innen setzen sich für die Vermeidung von Plastikmüll ein. Foto: CARE

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