Ein Brunnen für
den Neubeginn

In der Region Cabo Delgado im Norden von Mosambik tobt seit Jahren ein bewaffneter Konflikt. Hunderttausende Menschen wurden vertrieben – darunter Letuina António (18). Die 18-jährige Mutter floh aus ihrem Heimatdorf Namitique und fand Zuflucht in Megaruma im Bezirk Ancuabe. „Als wir ankamen, gab es nichts: keine Unterkunft, keine Latrinen, kein Wasser. Wir mussten immer sehr früh aufstehen und weite Strecken zurücklegen, um Wasser zu holen“, erzählt Letuina. Der nächste Brunnen war Stunden entfernt und lieferte brackiges Wasser – das trotzdem noch Geld kostete. Für Geflüchtete war es unerschwinglich.

Vier Stunden täglich unterwegs für 20 Liter Wasser

Der tägliche Kampf ums Überleben war für Frauen und Mädchen besonders hart, denn sie tragen traditionell die Hauptverantwortung für die Wasserversorgung ihrer Familien. Die Strecke zum einzigen verfügbaren Brunnen dauerte bis zu vier Stunden – für gerade einmal 20 Liter Wasser. Ende 2024 brachte dieses Projekt von CARE  endlich Erleichterung. CARE Mosambik errichtete einen neuen Brunnen für Trinkwasser im Dorf. Mehr als 680 Menschen haben nun sauberes Wasser. Der Brunnen und die Pumpe werden mit aktiver Beteiligung der Dorfgemeinschaft betrieben.

 

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Bevor der Brunnen im Dorf errichtet wurde, war Letuina jeden Tag vier Stunden unterwegs. Foto: CARE

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Letuina (18) war mit ihrem Baby vor Gewalt im Norden von Mosambik geflüchtet. Foto: CARE

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Der Brunnen brachte für die Frauen im Dorf eine große Erleichterung. Foto: CARE

Dieses Projekt wird von der Austrian Development Agency (ADA) im Rahmen von International Partnerships Austria aus Mitteln des Auslandskatastrophenfonds gefördert.

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