Anatou (46) wurde innerhalb von Burkina Faso vertrieben. Sie hatte lange keine Möglichkeit, Einkommen zu erwirtschaften. Es fehlte ihr an Geld, für ihre Familie Nahrung zu kaufen.In diesem CARE-Projekt mit der Austrian Development Agency (ADA) erhielt Amatou Unterstützung.
„Wir begannen mit Gemüseanbau. Heute produzieren wir unser eigenes Gemüse, das wir direkt zu Hause verbrauchen“, sagt Amatou. Sie muss kaum mehr Lebensmittel auf dem Markt kaufen. „Das hat nicht nur unsere Ernährung verbessert, sondern auch unsere Ausgaben reduziert.“
Schulgeld für die Kinder
Pascaline (58) stellt Sheabutter her. Trotz aller Bemühungen kam sie mit ihrer Familie finanziell kaum über die Runden. In dem Projekt von CARE erhielt sie Säcke mit Sheanüssen, um ihr Geschäft anzukurbeln. „Das hat meine Tätigkeit vollständig verändert. Heute fertige ich größere Mengen und bin erfolgreich“, sagt Pascaline.
Sie hat nun Geld für die Ernährung und Kleidung ihrer Kinder. „Und ich kann die Schulgebühren bezahlen. Unsere Lebensbedingungen haben sich deutlich verbessert.“
Amatou (l.) in ihrem Gemüsegarten. Foto: CARE
Das selbst gezogene Gemüse hat ihre Ernährung verbessert und zugleich ihre Ausgaben verringert. Foto: CARE
Im Projekt von CARE erhielt Pascaline eine Förderung. Foto: CARE
Mit den Erträgen aus der Herstellung und dem Verkauf von Sheabutter kann sie Lebensmittel, Kleidung und Schulgeld ihrer Kinder bezahlen. Foto: CARE
Binta (45) hatte lange kein Einkommen und sah keine Chance auf Veränderung. Im Projekt von CARE erhielt sie Geflügel. Ihre Hühner legten 35 Eier. Binta bereitete Omeletts zu, die sie mit den Nachbar:innen teilte. Die nächsten 25 Eier will Binta ausbrüten lassen, um junge Hühner zu haben. Sie wünscht sich einen Dach für den Hühnerkäfig, um die Haltungsbedingungen zu verbessern. So wäre das Geflügel vor Sonne und Regen geschützt.
Binta hat noch kein Huhn verkauft. „Aber ich bin entschlossen, in der Hühnerzucht erfolgreich zu sein“, sagt sie. „Ich blicke mit Zuversicht in die Zukunft.“
Küchengarten ändert alles
Limata (60) ist Landwirtin. Seit sie wegen Gewalt fliehen musste, hat sie jedoch kein eigenes Land mehr. Im Projekt von CARE erhielt sie Reis, Mais, Öl und Hygieneartikel. Zudem bekam sie die Mittel, um einen Küchengarten anzulegen. Sie zieht Gemüse wie Tomaten, Kohl und Zwiebeln.
„Die Ernte ist für den Eigenbedarf meiner Familie“, sagt Limata. „Jetzt können wir gesünder und regelmäßiger essen.“ Sie ist dabei, kleine Summen als Ersparnisse zurückzulegen. „Meine Lebensbedingungen haben sich verbessert. Das hat meine Selbstständigkeit gestärkt.“
Dieses Projekt wird durch die Austrian Development Agency (ADA) aus Mitteln des Auslandskatastrophenfonds gefördert.
Binta ist entschlossen, in der Hühnerzucht erfolgreich zu sein. Foto: CARE
Binta wünscht sich sich ein Dach, um ihr Geflügel vor Sonne und Regen zu schützen. Foto: CARE
Limata baut Gemüse für den Eigenbedarf ihrer Familie an. Foto: CARE
"Der Küchengarten hat unsere Ernährung verbessert", sagt Limata. Foto: CARE
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