Schweres Erdbeben in Kolumbien

Das volle Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht bekannt. Viele Menschen werden weiterhin vermisst.

Am Morgen des 10. August erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 weite Teile Kolumbiens. Besonders betroffen sind Regionen im Westen und Zentrum des Landes – darunter Pereira, Quibdó, Cali und Manizales.

Die aktuelle Lage:

Nach den bislang vorliegenden Angaben sind bereits mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen, viele weitere wurden verletzt. Über 1.500 Wohnhäuser wurden beschädigt, Dutzende Gebäude sind eingestürzt. Doch das volle Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht bekannt. Viele Menschen werden weiterhin vermisst, Rettungskräfte suchen unter den Trümmern nach Überlebenden – und es ist leider zu befürchten, dass die Zahl der Opfer noch weiter steigen wird.

Für unzählige Familien ist von einem Moment auf den anderen alles verloren: ihr Zuhause, ihre Sicherheit, ihre Lebensgrundlage. Viele Menschen verbringen die Nächte aus Angst vor Nachbeben im Freien. Beschädigte Gebäude könnten jederzeit einstürzen. Straßen, Strom- und Kommunikationsverbindungen sind beeinträchtigt, mehrere Flughäfen mussten vorübergehend schließen. Das erschwert die Rettungsarbeiten und die Versorgung der betroffenen Gemeinden zusätzlich.

Was wird nun benötigt?

Die Menschen in Kolumbien brauchen jetzt vor allem rasch Nahrung, sauberes Wasser, medizinische Hilfe, Schutz und sichere Notunterkünfte.

Was macht CARE?

CARE ist seit 1954 in Kolumbien tätig und arbeitet gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen und Gemeinden. Unser Team vor Ort prüft derzeit unter Hochdruck, welche Menschen und Regionen am stärksten betroffen sind und wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.

„Wir sind besonders besorgt um Frauen und Mädchen, Kinder, ältere Menschen sowie Menschen mit Behinderungen. Nach großflächigen Katastrophen wie dieser können sie mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert sein. Wenn Häuser zerstört und Familien vertrieben werden, können sich bestehende Ungleichheiten verschärfen und Schutzrisiken steigen, insbesondere für Frauen und Mädchen“, sagt Catalina Vargas, Länderdirektorin von CARE in Kolumbien.

Ihre Spende zählt!

Mit ihrer Unterstützung hilft CARE Menschen in Katastrophen.

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