Sturzfluten in Nepal

Wassermassen, die sich durch enge Täler wälzen und alles mitreißen: Nepal ist von katastrophalen Sturzfluten getroffen worden. Ganze Dörfer wurden überschwemmt. Mehr als 1.300 Menschen werden vermisst, unter ihnen auch viele Tourist:innen. Hunderte Todesfälle sind bestätigt.

Das Ausmaß wird erst nach und nach sichtbar. Straßenverbindungen sind unterbrochen, Leitungen für Strom, Kommunikation und Internet zerstört. Such- und Rettungsteams sind im Einsatz, um Überlebende zu finden und zu versorgen.

„Die Sturzflut hat zahlreiche Familien obdachlos gemacht. Viele Menschen haben ihr Zuhause, ihr Hab und Gut sowie ihre Lebensgrundlage verloren“, sagt Mona Sherpa, CARE-Länderdirektorin in Nepal.

Am dringendsten werden nun sauberes Wasser, Lebensmittel, Hygieneartikel, sichere Notunterkünfte und medizinische Versorgung gebraucht. CARE bereitet gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen die Soforthilfe vor.

Weil die Wasser- und Sanitärversorgung stark beschädigt wurde, steigt das Risiko für die Ausbreitung von Krankheiten. CARE wird in der Nothilfe gezielt Frauen und Mädchen unterstützen, die bei Katastrophen oft besonderen Risiken ausgesetzt sind. Wir werden auch Notunterkünfte bereitstellen und Hygiene-Pakete verteilen.

Verteilung von Hilfsgütern nach den Sturzfluten in Nepal. Verteilung von Hilfsgütern nach den Sturzfluten in Nepal.

Hilfsgüter wie Lebensmittel und sauberes Wasser werden dringend gebraucht. Foto: APA Images/AP/Niranjan Shrestha

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