Wetterextreme erschweren die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbäuer:innen in Nepal zunehmend. Überschwemmungen und Dürren führen immer häufiger zu Missernten. Obwohl Nepal nur einen geringen Anteil an den weltweiten Treibhausgasemissionen hat, zählt das Land zu den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen. Häufig fehlen Fachwissen und finanzielle Mittel, um auf die veränderten klimatischen Bedingungen zu reagieren – etwa durch den Einsatz geeigneterer Saatgutsorten oder hochwertigen Düngers.
CARE stärkt die Widerstandskraft gefährdeter Kleinbäuer:innen gegenüber den Folgen des Klimawandels. Herzstück des Projekts sind 48 „Climate-Smart Villages“, in denen klimasmarte Technologien und nachhaltige Anbaumethoden vermittelt werden. Schulungen zu ressourcenschonender Landwirtschaft, klimaresilienten Pflanzensorten und effizienter Bewässerung helfen dabei, Erträge zu steigern, natürliche Ressourcen zu schützen und Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Gleichzeitig werden insbesondere Frauen und Jugendliche darin gestärkt, sich für eine gerechte und nachhaltige Umweltpolitik einzusetzen.
Region
48 Dörfer in der Provinz Madhesh im Süden Nepals
Projektlaufzeit
01.04.2024 – 31.03.2028
Zielsetzung
Anpassung an den Klimawandel, Stärkung von Frauen und Jugendlichen
So wirkt Ihre Unterstützung
Alternative Energiequellen
Mit € 3.100,- statten Sie 50 Kleinbäuerinnen mit einem energiesparenden Kochofen, einer Induktionskochplatte oder einer kleinen Biogasanlagen aus, um traditionelle und ineffiziente Energiequellen zu ersetzen.
Klimasmarte Bewässerung
Mit € 4.660,- ermöglichen Sie einer Gruppe von Kleinbäuerinnen die Errichtung eines wassersparenden Bewässerungssystems wie Tropf- und Sprinkleranlagen oder solarbetriebene Bewässerungstechnologie, um der Wasserknappheit entgegenzuwirken.
Ackerbauschulungen
Mit € 49.700,- finanzieren Sie die Errichtung von Ackerbauflächen für eine Gemeinde, um die Praxistauglichkeit klimasmarter Landwirtschaft zu demonstrieren (Saatgut, organische Düngemittel, Gewächshäuser, Wasserspeicher, landwirtschaftliche Geräte).
Die wichtigsten Maßnahmen
Trainings in kohlenstoffarmen Anbaumethoden (klimasmarte Landwirtschaft), etwa Kompostherstellung, Maßnahmen zum natürlichen Bodenschutz und weitere ressourcenschonende Praktiken
Sensibilisierung für den Umweltschutz und die Risiken des Klimawandels
Förderung wassersparender Bewässerungstechnologien wie Tropf- und Sprinkleranlagen sowie solarbetriebener Bewässerungssysteme
Einsatz von klimaresistentem und besser geeignetem Saatgut sowie vielfältigeren Pflanzensorten, um die Ernährung zu diversifizieren und die Ernteerträge zu steigern
Ausstattung der Haushalte mit alternativen Energiequellen wie verbesserten Kochöfen, Induktionskochplatten oder kleinen Biogasanlagen
Einrichtung und Ausstattung von Schulungsflächen für klimasmarte Landwirtschaft
Schaffung von Zugang zu agrarmeteorologischen Beratungsdiensten
Unterstützung bei der Umsetzung naturbasierter Schutzmaßnahmen wie Uferbefestigungen an Flüssen und Baumpflanzungen
Förderung politischer Teilhabe und von Klimagerechtigkeit insbesondere durch Stärkung von Frauen und Jugendlichen
"Ich bin stolz auf mein Gemüse - und das ganz ohne Chemie."
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