Gerechte Ernährung in Zeiten des Klimawandels

Klimabewusste Landwirtschaft

in Malawi, Sambia, Tansania und Südafrika

Was passiert im FOSTA-Projekt?

Innovative Forschung für nachhaltige Lösungen

Das Projekt integriert wissenschaftliche Forschung, um innovative Ansätze für klimaresistente Landwirtschaft und Ernährungssicherheit zu entwickeln. Die Forschung hilft nicht nur, bestehende Praktiken zu optimieren, sondern auch langfristig nachhaltige Modelle zu entwickeln, die den spezifischen Bedürfnissen der Region entsprechen.

Förderung nachhaltiger Landwirtschaft

Das Projekt unterstützt Kleinbauern bei der Implementierung agroforstwirtschaftlicher Methoden und dem Übergang zu umweltfreundlicheren Anbaupraktiken. Das trägt dazu bei, dass langfristig Ernteerträge verbessert werden können und gleichzeitig mit wertvollen Ressourcen wie Boden und Wasser schonend umgegangen wird.

Stärkung der Widerstandsfähigkeit

Durch Schulungen und lokale Initiativen werden Gemeinden dabei unterstützt, effektive Anpassungsstrategien gegen Dürre und Nahrungsmittelknappheit zu entwickeln. Zudem erfolgt die Entwicklung und Implementierung von Frühwarnsystemen. Diese sollen Gemeinden rechtzeitig informieren, damit präventive Maßnahmen ergriffen werden können.

Bunte Infografik zum Thema Bunte Infografik zum Thema

Mehr über die Ernährungssituation im südlichen Afrika erfahren:

Geschlechtergerechtigkeit

Mehr Chancen für Frauen

Frauen sorgen im südlichen Afrika maßgeblich für die Produktion von Nahrung, haben jedoch kaum wirtschaftliche Teilhabe. Sie besitzen kleinere Landflächen und haben kaum Zugang zu Betriebsmitteln.

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Lebensmittelsicherheit

Gefahren für die Gesundheit

Im südlichen Afrika gelten hohe Sicherheitsstandards vor allem für Lebensmittel, die für den Export bestimmt sind. Im Inland gibt es kaum Kontrollen auf z.B. Pesitizide mit Folgen für die Sicherheit der Bevölkerung.

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Innovationen

Chance oder Risiko für die Landwirtschaft?

Welttag der Wüstenbildung und Dürre: Landwirtschaftliche Innovationen bieten Chancen in Zeiten von Dürrephasen und Wüstenbildungen – werfen aber Fragen nach Umweltschutz und Ernährungssicherheit auf.

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Dürre und Hitze

Keine Ernte: Bedrohung für Millionen

Die sengende Hitze hat zu massiven Ernteausfällen geführt und die Wasserquellen versiegen lassen. Als Folge ist das Leben von Millionen von Menschen in Malawi, Simbabwe und Sambia von Hunger und Mangelernährung bedroht.

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Abholzung und Schädlinge

Mehr Wald, weniger Pestizide

Ohne Biodiversität kann es keine nachhaltige Landwirtschaft. Aus diesem Grund sind gesunde Wälder nicht nur ein wichtiger Lebensraume, sie sind zudem ein aktiver Partner im Kampf gegen Ernteschädlinge.

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Unausgewogene Ernährung

Wandel für eine bessere Gesundheit

In den Ländern des südlichen Afrika stehen die Menschen vor großen Herausforderungen, wenn es um eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung geht. Doch auch dafür gibt es Lösungen für Verbesserungen.

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Klimabedingte Schocks

Krisenfeste Ernährungssysteme

Ausreichend Nahrung trotz Klimakrise? Immer häufiger auftretende Extremwetterereignisse wie Dürren oder Überschwemmungen treffen die Menschen im südlichen Afrika hart. Die Folgen des Klimawandels vernichten Ernten.

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Monokulturen und Bodenqualität

Mais als Hauptnahrungsmittel

Das landwirtschaftliche System Malawis konzentriert sich vor allem auf Maisanbau, was zu Problemen mit der Bodenqualität und der Ernährung führen kann. Diversifizierte Landwirtschaft könnte die Bodengesundheit verbessern.

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Ausgetrocknete Böden

Dürre bedroht das Leben von Millionen

In Sambia leidet derzeit fast die Hälfte der Bevölkerung – knapp zehn Millionen Menschen – unter einer schweren Dürre, die seit Ende 2023 andauert und durch das El-Niño-Phänomen verstärkt wurde.

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„Wir essen nur noch einmal am Tag, meistens zu Mittag. Das belastet unsere Kinder sehr. In der Früh können sie kaum aufstehen. Unsere Ernten sind verdorrt, und unsere Vorräte sind aufgebraucht. Selbst unsere Tiere sterben, weil es weder Futter noch Wasser gibt. Wir leiden sehr.“

Bäuerin in Sambia 2024
Reicco Mudenda Kamwaya Bäuerin und Mutter aus Sikalongo, Sambia

Frauen und Mädchen im Mittelpunkt:

Frauen und Mädchen gehören zu den am stärksten betroffenen Gruppen der Ernährungs- und Klimakrise im südlichen Afrika. Sie tragen oft die Hauptverantwortung für die Versorgung ihrer Familien und sind gleichzeitig häufig von Ressourcen und Bildungschancen ausgeschlossen. Hier kommt CARE ins Spiel. Das Projekt setzt hier gezielt an, indem es ihnen Zugang zu Schulungen, nachhaltigen Anbaumethoden und gesundheitlicher Unterstützung bietet. Durch Stärkung ihrer Fähigkeiten und Rechte werden sie aktiv in die Lösungsansätze eingebunden, um ihre Stellung in den Gemeinschaften zu verbessern und mehr Gleichberechtigung zu fördern.

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