Unser Einsatz
gegen den
Hunger

Mehr als 800 Mio. Menschen gehen hungrig zu Bett

Wie CARE weltweit gegen Hunger und für gesunde Ernährung kämpft

Unsere Maßnahmen im Überblick:

Rasche Nothilfe

Nahrungsmittelpakete und Bargeldhilfen müssen schnell eintreffen. Im Krisenfall erreichen wir die am stärksten gefährdeten Menschen und verhindern so die schlimmsten Auswirkungen.

Foto: Im Sudan leiden aktuell mehr als 25 Mio. Menschen Hunger. CARE hilft vor Ort.

Medizinische Versorgung

Unterernährung hat insbesondere für Kleinkinder gravierende Folgen. Mit mobilen Gesundheitsteams leisten wir rasche Hilfe, untersuchen Kinder und ihre Mütter, und verteilen etwa besonders kalorienreiche Erdnusspaste als Aufbaunahrung.

Foto: Im Jemen wird ein stark unterernährtes Kind medizinisch untersucht und danach bedarfsgerecht versorgt.

Nachhaltiger Anbau

Mittels Zugang zu neuen Technologien, Schulungen und widerstandsfähigem Saatgut helfen wir, Ernteerträge zu steigern. Damit können sich die Menschen besser gegen Wetterextreme wie Hitze und Dürre wappnen.

Foto: In Nepal unterstützen wir Kleinbäuer:innen bei der Anpassung an die sich verändernden klimatischen Bedingungen.

Krisenfeste Ernährung

CARE fördert lokale Märkte und nachhaltige Wertschöpfungsketten, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen zu erhöhen. Wir helfen beim Aufbau von Lagerungsräumen und unterstützen die Verarbeitung von Lebensmitteln.

Foto: Betty kann mit den Einkünften ihres Marktstandes auch ihre Kinder sicher ernähren. Sie erhielt im Projekt WAYREP in Uganda eine Förderung.

Bildung und Aufklärung

Wir bilden auf lokaler Ebene Ernährungsberater:innen aus, die Wissen über ausgewogene Ernährung weitergeben. Schwangere Frauen und Mütter werden in gesunder Zubereitung von Nahrung geschult.

Foto: Im Projekt JANO in Bangladesch erfahren junge Mütter mehr über gesunde Ernährung für Babys und Kleinkinder.

Unsere Ziele:

Schnelle Anpassung

Wir unterstützen den Aufbau klimafitter lokaler Ernährungssysteme durch Diversifizierung und verbesserte Anbaumethoden.

Fairer Zugang

Wir ermöglich bis 2030 75 Mio. Menschen weltweit, ihr Recht auf ausreichend Nahrung wahrnehmen zu können.

Gleiche Chancen

Wir stärken die Rechte von Frauen. Durch einen fairen Zugang zu Land, Krediten und Märkten kommen sie besser durch Krisen.

Projektteilnehmer:innen erzählen:

Tschad

„Wir sichern jetzt unsere Ernten“

Das Projekt PROSECA von CARE ermöglicht Kleinbauern wie Emil den Zugang zu neuen Anbaumethoden in der Landwirtschaft.

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Bangladesch

Ernährungstipps für Kinder per SMS

Im Projekt JANO arbeitet CARE daran, im Norden von Bangladesch die Gesundheit und Ernährung von Müttern und Kindern zu verbessern.

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Afghanistan

„Ich habe überall nach Essen gesucht“

In Afghanistan haben 95 Prozent der Bevölkerung nicht genug zu essen. So auch Abdul und seine Familie. Sie müssen nehmen, was sie finden können.

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Noch mehr Erfolgsberichte!

Die Auswirkungen auf Frauen und Mädchen:

Frauen sind überproportional von Hunger betroffen, obwohl sie in vielen Regionen die Hauptverantwortung für die Nahrungsproduktion tragen. Gleichzeitig haben sie aber oft schlechteren Zugang zu Land und Ressourcen. Kredite und landwirtschaftliche Schulungen erreichen sie kaum, während sie zusätzlich die Hauptlast der Wasserversorgung und Brennholzbeschaffung tragen. Der Klimawandel macht all diese Verantwortlichkeiten noch schwerer. Dabei essen sie häufig zuletzt und am wenigsten, damit ihre Familien und Kinder genug haben.

CARE setzt deshalb gezielt bei der Stärkung von Frauen an: durch die Förderung von Landrechten, die Gründung von Spargruppen und Schulungen in verbesserten Anbaumethoden. Davon profitieren ganze Gemeinden, denn Frauen investieren ihr Einkommen überwiegend in die Ernährung und Bildung ihrer Kinder.

Foto: Frauen und ihre Kinder in Niger warten vor einer Klinik, um auf die Folgen von Unterernährung untersucht zu werden

Sustainable Development Goals:

Weitere Fragen & Antworten:

Warum gibt es trotz ausreichender globaler Produktion noch Hunger?

Hunger ist meist nicht eine Frage der Verfügbarkeit, sondern des Zugangs zu Nahrung. Armut, Konflikte und ungerechte Verteilungssysteme verhindern, dass Menschen sich ausreichend ernähren können. Die Situation wird dadurch verschärft, dass ein Drittel aller produzierten Lebensmittel verloren geht oder verschwendet wird. Gleichzeitig führen Lebensmittelverschwendung und Spekulation mit Nahrungsmitteln zu steigenden Preisen. CARE setzt deshalb bei den strukturellen Ursachen an und stärkt lokale Ernährungssysteme. Wir setzen uns auch politisch für gerechtere Handelsbedingungen und eine nachhaltige Landwirtschaftspolitik ein.

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Ernährungssicherheit aus?

Extreme Wetterereignisse, veränderte Regenzeiten und zunehmende Dürren bedrohen die Existenz vieler Kleinbauernfamilien. Ernten fallen aus, Nutztiere verenden und fruchtbare Böden gehen verloren. In manchen Regionen führt der Klimawandel zu einem Rückgang der Ernteerträge von bis zu 50 Prozent. CARE unterstützt Gemeinden dabei, ihre Landwirtschaft anzupassen – etwa durch dürreresistentes Saatgut, wassersparende Bewässerung und verbesserte Anbaumethoden. Durch traditionelles Wissen in Kombination mit modernen Technologien helfen wir Bauernfamilien, sich an die veränderten Klimabedingungen anzupassen.

Wie hängen Hunger und Konflikte zusammen?

Konflikte sind eine der Hauptursachen für Hunger. Sie zerstören Infrastruktur, vertreiben Menschen von ihrem Land und unterbrechen Handelswege. Gleichzeitig kann Hunger auch Konflikte verschärfen, wenn Menschen um knappe Ressourcen konkurrieren. Besonders dramatisch ist die Situation in Ländern wie dem Südsudan oder Jemen, wo anhaltende Konflikte ganze Regionen von der Nahrungsversorgung abschneiden. CARE arbeitet deshalb auch in Krisengebieten und unterstützt den Wiederaufbau landwirtschaftlicher Strukturen nach Konflikten. Dabei ist die Einbindung lokaler Gemeinschaften und die Förderung des friedlichen Zusammenlebens ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Was bedeutet nachhaltige Hungerbekämpfung?

Nachhaltige Hungerbekämpfung geht weit über Nahrungsmittelhilfe hinaus. Sie bedeutet, Menschen zu befähigen, sich langfristig selbst zu versorgen. Dazu gehören der Zugang zu Land und Wasser, angepasste Anbaumethoden, funktionierende Märkte und faire Preise. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Förderung lokaler Wertschöpfungsketten, die Arbeitsplätze schaffen und die regionale Wirtschaft stärken. Besonders wichtig ist die Stärkung von Frauen, die oft die Hauptverantwortung für die Ernährung ihrer Familien tragen. CARE setzt dabei auf einen ganzheitlichen Ansatz, der Bildung, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung verbindet.

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Hunger in Bangladesch

CARE arbeitet daran, die Unterernährung von Kindern unter fünf Jahren in Bangladesch zu senken. Im Schulunterreichten werden die Schüler:innen zu Gesundheit, Hygiene und gesunde Ernährung informiert.

Syrien2024WinterFamilie

Hunger in Syrien

Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung in Syrien sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Insbesondere die Kosten für Grundnahrungsmittel sind für viele Familien auf der Flucht schwer zu stemmen.

Unsere weltweiten Ernährungsprojekte:

Elfenbeinküste

Nachhaltige Ernährung in der Elfenbeinküste

CARE trägt mit einer Reihe von Maßnahmen zu einem resilienten, geschlechtergerechten und nachhaltigen Ernährungssystem in der Elfenbeinküste bei.

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Tschad

Ernährungssicherheit stärken

CARE Österreich unterstützt im Rahmen dieses Projekts Menschen in der Logone-Region im Tschad. Sie erlernen unteranderem effiziente landwirtschaftliche Techniken.

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Ruanda

Ernährungssicherheit für Familien

CARE setzt Maßnahmen gegen ernährungsbedingte Wachstumsverzögerungen bei Kindern und unterstützt kleine Landwirt:innen in Ruanda.

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Noch mehr Projekte!

"Wenn es einem selber gut geht und man Menschen in Not helfen kann, dann muss man das einfach tun. Das sehe ich als meine Pflicht."

TV-Koch Alexander Kumptner ist Themenbotschafter für das CARE-Nahrungs-Paket. Gemeinsam machen wir uns für rasche Nothilfe für hungernde Familien und Kinder sowie langfristige Maßnahmen gegen Mangelernährung stark. So bekämpfen wir den globalen Hunger.

Nahrungspaket spenden!

Podcasts zum Thema:

CARE Geschäftsführerin Andrea Barschdorf-Hager spricht mit spannenden Gästen
über Themen rund um Hunger und Ernährung.

Wolfgang Palme

Gartenbauexperte und Gründer der City Farm Wien

Alexander Kumptner

TV-Koch und Themenbotschafter für das CARE-Nahrungs-Paket

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